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Angebot 48 von 144 vom 24.11.2022, 11:40

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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät I - Insti­tut für Phi­lo­so­phie, Lite­ra­tur-, Wis­sen­schafts- & Tech­nik­ge­schichte / FG Wis­sen­schafts­ge­schichte

Wiss. Mit­ar­bei­ter*in (d/m/w) - Post­Doc in digi­ta­len Geis­tes­wis­sen­schaf­ten - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len

Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ist ggf. mög­lich

Aufgabenbeschreibung:

Das vom Euro­päi­schen For­schungs­rat (ERC) durch einen „Con­so­li­da­tor Grant“ geför­derte und von Adrian Wüth­rich gelei­tete Pro­jekt „Net­work Epis­te­mo­logy in Prac­tice (NEPI)“ sucht eine/n wis­sen­schaft­li­che/n Mit­ar­bei­ter*in (Post­doc) in Wis­sen­schafts­ge­schichte und -phi­lo­so­phie mit beson­de­rer Exper­tise in rech­ner­ge­stütz­ten Metho­den und digi­ta­len Geis­tes­wis­sen­schaf­ten. Das Pro­jekt wird die ver­gan­gene und lau­fende digi­tale Kom­mu­ni­ka­tion inner­halb einer gro­ßen Kol­la­bo­ra­tion auf dem Gebiet der Teil­chen­phy­sik ana­ly­sie­ren. Das Haupt­ziel ist es, zu ver­ste­hen, wie Wis­sen in gro­ßen wis­sen­schaft­li­chen Kol­la­bo­ra­tio­nen gene­riert wird. Im Pro­jekt wer­den vor allem Metho­den aus der Netz­werk­ana­lyse und des maschi­nel­len Ler­nens ein­ge­setzt wer­den, um rele­vante Kom­mu­ni­ka­ti­ons­struk­tu­ren zu iden­ti­fi­zie­ren und zu ver­su­chen, den Fluss der Ideen durch das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­netz­werk zu ver­fol­gen.

Zu den Haupt­auf­ga­ben der Stelle gehö­ren:
  • Sam­meln, archi­vie­ren und ana­ly­sie­ren von digi­ta­ler Kom­mu­ni­ka­tion, ins­be­son­dere interne Mai­ling­lis­ten der Teil­chen­phy­sik-Kol­la­bo­ra­tion
  • Ent­wick­lung eines geeig­ne­ten Daten­mo­dells zur Dar­stel­lung der Kom­mu­ni­ka­tion in einer Weise, die für eine his­to­ri­sche und erkennt­nis­theo­re­ti­sche Ana­lyse geeig­net ist
  • Anwen­dung und Wei­ter­ent­wick­lung eta­blier­ter Metho­den aus den Berei­chen Netz­werk­ana­lyse und Text-Mining
  • Publi­ka­tio­nen in wich­ti­gen Fach­zeit­schrif­ten
  • das Pro­jekt NEPI auf natio­na­len und inter­na­tio­na­len Kon­fe­ren­zen ver­tre­ten
  • zu den Out­re­ach-Akti­vi­tä­ten von NEPI bei­tra­gen

Erwartete Qualifikationen:

  • Pro­mo­tion in digi­ta­len Geis­tes­wis­sen­schaf­ten, Wis­sen­schafts­ge­schichte, Wis­sen­schafts­phi­lo­so­phie, Wis­sen­schafts­so­zio­lo­gie oder ver­wand­ten Berei­chen oder Nach­weis, dass ein sol­cher Abschluss bis zum Beginn der Beschäf­ti­gung vor­lie­gen wird
  • zusätz­li­cher Abschluss in Phy­sik, ins­be­son­dere in Hoch­en­er­gie­phy­sik wün­schens­wert
  • Inter­esse und/oder Erfah­rung in der Anwen­dung von rech­ner­ge­stütz­ten Metho­den auf For­schungs­fra­gen der Wis­sen­schafts­theo­rie und Wis­sen­schafts­ge­schichte
  • selb­stän­di­ges Arbei­ten, sich aber auch gut in ein klei­nes For­schungs­team inte­grie­ren kön­nen
  • Fähig­keit, die eige­nen Fach­kennt­nisse in das Team ein­zu­brin­gen und so zur Errei­chung der über­grei­fen­den Ziele von NEPI bei­zu­tra­gen
  • solide Kennt­nisse in Python, R oder einer ande­ren aktu­el­len Pro­gram­mier­spra­che und Ver­traut­heit mit übli­chen Werk­zeu­gen der digi­ta­len Geis­tes­wis­sen­schaf­ten (Ver­si­ons­kon­trolle, Daten­ban­ken, Markup-Spra­chen, Visua­li­sie­rung von Daten, Natu­ral-Lan­guage-Pro­ces­sing etc.)
  • gute Eng­lisch­kennt­nisse (münd­lich und schrift­lich) wer­den vor­aus­ge­setzt
  • beson­dere Erfah­rung mit Metho­den des maschi­nel­len Ler­nens sind von Vor­teil
  • wei­tere Sprach­kennt­nisse, z.B. in Deutsch oder Fran­zö­sisch, kön­nen hilf­reich sein, sind aber nicht zwin­gend erfor­der­lich

Hinweise zur Bewerbung:

Ihre Bewer­bung rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer in einer ein­zi­gen PDF-Datei von max. 3 MB per Email an adrian.wuethrich@tu-berlin.de mit den fol­gen­den Unter­la­gen:

1. Anschrei­ben, in dem Sie Ihr Inter­esse an der Stelle und Ihre Eig­nung für die Stelle erläu­tern (max. 2 Sei­ten)
2. Lebens­lauf
3. Zwei ver­öf­fent­lichte oder unver­öf­fent­lichte wis­sen­schaft­li­che Arti­kel oder ein Kapi­tel Ihrer Dis­ser­ta­tion, die die Qua­li­tät Ihrer Arbeit und/oder die Eig­nung Ihrer Fach­kennt­nisse für die aus­ge­schrie­bene Stelle am bes­ten zum Aus­druck brin­gen. Die Texte soll­ten in eng­li­scher Spra­che ver­fasst sein.
4. Die Namen von 2-3 Refe­renz­per­so­nen, mit denen im Aus­wahl­ver­fah­ren Kon­takt auf­ge­nom­men wer­den kann, um wei­tere Infor­ma­tio­nen über Ihre bis­he­rige Arbeit zu erhal­ten.

Soll­ten Sie eine grö­ßere Datei sen­den müs­sen, erfra­gen Sie bitte über die­selbe Email-Adresse min­des­tens einen Arbeits­tag vor der Dead­line einen gehei­men Link, um die Datei auf den Cloud­dienst der TU Ber­lin hoch­zu­la­den.

Die in die engere Wahl gekom­me­nen Bewer­ber*innen („short­list“) wer­den ca. 2-4 Wochen nach Ende der Aus­schrei­bung ent­we­der vor Ort (bevor­zugt) oder online zu einem Vor­stel­lungs­ge­spräch ein­ge­la­den.

Mit der Abgabe einer Online­be­wer­bung geben Sie als Bewer­ber*in Ihr Ein­ver­ständ­nis, dass Ihre Daten elek­tro­nisch ver­ar­bei­tet und gespei­chert wer­den. Wir wei­sen dar­auf hin, dass bei unge­schütz­ter Über­sen­dung Ihrer Bewer­bung auf elek­tro­ni­schem Wege keine Gewähr für die Sicher­heit über­mit­tel­ter per­sön­li­cher Daten über­nom­men wer­den kann. Daten­schutz­recht­li­che Hin­weise zur Ver­ar­bei­tung Ihrer Daten gem. DSGVO fin­den Sie auf der Web­seite der Per­so­nal­ab­tei­lung: https://www.abt2-t.tu-berlin.de/menue/themen_a_z/datenschutzerklaerung/ oder Direkt­zu­gang: 214041.

Zur Wah­rung der Chan­cen­gleich­heit zwi­schen Frauen und Män­nern sind Bewer­bun­gen von Frauen mit der jewei­li­gen Qua­li­fi­ka­tion aus­drück­lich erwünscht. Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Die TU Ber­lin schätzt die Viel­falt ihrer Mit­glie­der und ver­folgt die Ziele der Chan­cen­gleich­heit.

Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin - Die Prä­si­den­tin - , Fakul­tät I, Insti­tut für Phi­lo­so­phie, Lite­ra­tur-, Wis­sen­schafts- & Tech­nik­ge­schichte, Dr. Adrian Wüth­rich, Sekr. H 23, Strasse des 17. Juni 135, 10623 Ber­lin